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Pillar-Guide · Letzte Aktualisierung: April 2026

Alle PV-Förderungen 2026

Der komplette Guide zu Photovoltaik-Zuschüssen in Deutschland: Bundesweite Programme, alle 16 Bundesländer, Top-Städte – mit Förderhöhen, Antragstipps und kostenlosen Rechnern.

0%
MwSt. bundesweit
600 €
Max. Kommunal
16
Bundesländer
13 ct
Einspeisevergütung

1. Bundesweite PV-Förderungen 2026

Auf Bundesebene profitieren alle Privatpersonen und Unternehmen in Deutschland von mehreren PV-Vergünstigungen. Diese gelten unabhängig vom Wohnort und sind häufig mit regionalen Programmen kombinierbar.

Nullsteuersatz (0% MwSt.)

Seit 01.01.2023

Auf PV-Anlagen bis 30 kWp, Speicher, Wechselrichter und Installation fällt keine Mehrwertsteuer mehr an. Effektive Ersparnis: ~19% gegenüber früher. Gilt automatisch über den Händler/Installateur.

Einkommensteuer-Befreiung

Seit 01.01.2022

Einnahmen aus PV-Anlagen bis 30 kWp sind komplett steuerfrei. Keine Gewinnermittlung, keine USt-Voranmeldungen nötig. Ideal für Privathaushalte.

KfW-Kredit 270

Ab 3,68% Zinsen

Zinsgünstiger Kredit für PV-Anlagen und Speicher. Laufzeit bis 30 Jahre, ohne feste Obergrenze. Beantragt über die Hausbank – für Vermieter und größere Anlagen interessant.

Einspeisevergütung

8,20–13,00 ct/kWh

Garantiert für 20 Jahre. Teileinspeisung (Eigenverbrauch + Überschuss): 8,20 ct. Volleinspeisung: 13,00 ct. Bei Balkonkraftwerken meist nicht relevant – Fokus auf Eigenverbrauch.

2. PV-Förderungen in allen 16 Bundesländern

Zusätzlich zu bundesweiten Programmen bieten viele Bundesländer eigene PV-Zuschüsse – oft speziell für Speicher, Mieter oder Kombi-Investitionen (z. B. PV + Wärmepumpe). Die Budgets sind meist jahresweise begrenzt, frühzeitige Antragstellung lohnt sich.

BundeslandProgramm 2026
Baden-WürttembergL-Bank Solar PV – Zuschüsse für Speicher bis 1.500 €
BayernKeine direkte Landesförderung 2026
BerlinSolarPLUS – 500 € Balkon-PV, bis 15.000 € für Dach-PV
Brandenburg1.000 Speicher Programm – bis 3.000 € für PV+Speicher
BremenKlimabau-Programm – bis 2.000 € Speicher-Zuschuss
HamburgErneuerbare Wärme – 500 € Balkon-PV
HessenHessen-Bonus Klimaschutz – bis 8.000 € PV+Speicher
Mecklenburg-VorpommernKlimaschutz-Förderrichtlinie – bis 2.500 €
NiedersachsenKlimaschutz Niedersachsen – Zuschüsse PV+WP
Nordrhein-Westfalenprogres.nrw – bis 1.500 € Speicher + Sonderprogramme
Rheinland-PfalzSolar-Speicher-Programm – bis 3.000 €
SaarlandKlima Plus Saar – bis 2.500 €
SachsenSächsisches Energie- und Klimaprogramm – bis 4.000 €
Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt-KLIMA – bis 1.500 €
Schleswig-HolsteinKlimaschutzprogramm – 2.000 € Speicher
ThüringenSolar-Plus – bis 2.500 €

3. Top-Städte mit Balkonkraftwerk-Zuschuss

Die höchsten direkten Zuschüsse für Balkonkraftwerke kommen von Kommunen und Stadtwerken. Hier die Top-Städte 2026, sortiert nach Förderhöhe:

600 €

Köln

Köln fördert Balkonkraftwerke über die RheinEnergie 'Klima-Kampagne' mit bis zu 600 €. Zusätzlich gibt es Fördermittel für Mieter ohne eigenen Balkon (Stecker-PV im Kollektiv).

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600 €

Düsseldorf

Düsseldorf fördert Balkonkraftwerke über das Programm 'KlimaFonds Düsseldorf' mit bis zu 600 €. Einer der höchsten Zuschüsse in NRW.

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500 €

Berlin

Berlin fördert Balkonkraftwerke mit dem 'SolarPLUS'-Programm der IBB mit bis zu 500 €. Antragsberechtigt sind Mieter und Eigentümer mit Hauptwohnsitz in Berlin.

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500 €

Hamburg

Hamburg fördert Balkonkraftwerke über das Programm 'Erneuerbare Wärme' der IFB Hamburg mit bis zu 500 €. Antragsberechtigt sind Mieter und Eigentümer.

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400 €

Frankfurt am Main

Frankfurt fördert Balkonkraftwerke über die Mainova 'Klima-Aktion' mit bis zu 400 €. Kombinierbar mit bundesweiter 0% MwSt.

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400 €

Stuttgart

Stuttgart fördert Balkonkraftwerke über das Programm 'Stuttgarter Solar-Offensive' mit bis zu 400 €. Alle Mieter und Eigentümer antragsberechtigt.

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300 €

Dresden

Dresden fördert Balkonkraftwerke über die DREWAG 'Klima-Aktion' mit bis zu 300 €. Kombinierbar mit bundesweiter 0% MwSt.

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300 €

Hannover

Hannover fördert Balkonkraftwerke über enercity 'Sonne für alle' mit bis zu 300 €. Zusätzlich gibt es einen Mieter-Bonus von 50 € bei Wohnungen unter 60m².

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250 €

Leipzig

Leipzig fördert Balkonkraftwerke über das Programm 'Solar-Booster' mit bis zu 250 €. Zielgruppe: Mieter und Eigentümer mit Hauptwohnsitz Leipzig.

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4. Einspeisevergütung 2026

Teileinspeisung (Eigenverbrauch)

Sie nutzen den Strom primär selbst und speisen nur den Überschuss ein.

8,20 ct/kWh

bis 10 kWp · garantiert für 20 Jahre

Volleinspeisung

Der gesamte Strom wird eingespeist, Sie beziehen aus dem Netz.

13,00 ct/kWh

bis 10 kWp · garantiert für 20 Jahre

Bei Balkonkraftwerken gibt es keine Einspeisevergütung – der Fokus liegt auf Eigenverbrauch. Bei größeren Dach-Anlagen lohnt sich die Volleinspeisung oft nur, wenn Sie wenig Eigenverbrauch haben (Vermieter, Zweitwohnsitz).

5. Förderantrag Schritt für Schritt

  1. 1

    Förderung recherchieren

    Prüfen Sie BEVOR dem Angebot: Bundesförderung (automatisch), Landesförderung (je Bundesland), Kommunalförderung (beim Stadtwerk/Stadt). Oft kombinierbar.

  2. 2

    Antrag VOR Auftragsvergabe stellen

    Die meisten Förderungen verlangen den Antrag vor Vertragsabschluss. Spätere Anträge werden abgelehnt.

  3. 3

    Angebote einholen

    Mindestens 3 Angebote von zertifizierten Installateuren oder Fachhändlern. Achten Sie auf vollständige Kostenaufstellung (Module, Wechselrichter, Installation, Anmeldung).

  4. 4

    Anmeldung im Marktstammdatenregister

    Pflicht für alle PV-Anlagen (auch Balkonkraftwerke). Kostenlos online unter marktstammdatenregister.de. Frist: 1 Monat nach Inbetriebnahme.

  5. 5

    Netzbetreiber informieren

    Der lokale Netzbetreiber muss über die Inbetriebnahme informiert werden. Bei Balkonkraftwerken reicht die einfache Meldung im Marktstammdatenregister.

  6. 6

    Auszahlung beantragen

    Nach Installation: Rechnung und Inbetriebnahme-Nachweis an die Förderstelle senden. Auszahlung typischerweise 4–8 Wochen nach Vorlage aller Dokumente.

6. Förderungen mit unseren Rechnern berechnen

FAQ

Häufige Fragen zu PV-Förderungen 2026

Bundesweit gilt seit 2023 der Nullsteuersatz (0% MwSt.) auf Photovoltaik-Anlagen bis 30 kWp sowie auf Speicher und Wechselrichter. Zusätzlich wurde die Einkommensteuer-Befreiung für kleine Anlagen (bis 30 kWp) eingeführt. Die KfW-Förderung 270 vergibt zinsgünstige Kredite für größere Anlagen. Regional kommen Länder- und Kommunalförderungen dazu.

Ja, aber nicht bundesweit – nur auf Länder- und Kommunalebene. Die höchsten Zuschüsse bieten aktuell: Berlin (500 €), Köln (600 €), Düsseldorf (600 €), Hamburg (500 €), Stuttgart (400 €), Frankfurt (400 €). Die Fördersummen und Bedingungen ändern sich häufig – prüfen Sie aktuelle Programme auf der Website Ihrer Stadt oder Ihres Stadtwerks.

Für neue PV-Anlagen bis 10 kWp: 8,20 Cent/kWh bei Teileinspeisung, 13,00 Cent/kWh bei Volleinspeisung (Stand April 2026). Die Vergütung ist für 20 Jahre garantiert. Bei Balkonkraftwerken lohnt sich die Einspeisung meist nicht (zu gering), daher Fokus auf Eigenverbrauch.

Grundsätzlich kombinierbar: Nullsteuersatz + KfW-Kredit 270 + Landesförderung + Kommunalförderung. Nicht kombinierbar: Mehrere Bundesförderungen (z. B. BEG + KfW 270 für dieselbe Maßnahme). Prüfen Sie immer die Förderkonditionen im Detail – viele Landesprogramme sind an Bedingungen wie Speicher-Pflicht, Anlagengröße oder Eigennutzung geknüpft.

Ja – selbst ohne regionale Förderung amortisiert sich eine PV-Anlage typischerweise in 9–12 Jahren, bei steigenden Strompreisen oft noch schneller. Die bundesweite 0%-MwSt.-Regelung und Einkommensteuer-Befreiung sind bereits erhebliche Vorteile. Bei Strompreisen >35 ct/kWh und südlicher Ausrichtung rechnet sich auch eine reine Eigenverbrauchs-Anlage ohne Einspeisung sehr gut.

Der Antrag hängt von der Förderart ab: 1) Nullsteuersatz – automatisch durch den Händler/Installateur, kein Antrag nötig. 2) KfW 270 – über Ihre Hausbank. 3) Landesförderung – direkt bei der jeweiligen Investitionsbank (z. B. IBB Berlin, L-Bank BW, NRW.BANK). 4) Kommunalförderung – bei Ihrer Stadt oder Ihrem Stadtwerk. Wichtig: Antrag immer VOR Auftragsvergabe stellen!

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