🚗 Neu: Leasing vs. Finanzierung Rechner – Was lohnt sich wirklich?  Jetzt vergleichen →
rechn24.deUS-Zölle Rechner

US-Zölle Rechner 2026

Trump-Zölle: Importkosten, Mehrpreis und Auswirkungen berechnen

Aktuell (April 2026): 90-Tage-Pause für die meisten Länder (außer China). EU-Zölle bei 10% + mögliche Gegenmaßnahmen. China-Zölle bei 145%. Alle Werte werden regelmäßig aktualisiert.

Ihre Angaben

$10$100.000
11.000
Ich bin Importeur/Händler
Zeigt Weitergabe an Verbraucher
Aktueller Zollsatz für China
145%
Pauschaler Strafzoll auf alle Waren aus China (April 2026)
Warenwert (gesamt)
$800
1× $800
Zollbetrag (145%)
+$1.160
Mehrkosten durch Zölle
Gesamtkosten nach Zoll
$1.960
= 145% teurer als ohne Zölle

Zollsätze im Vergleich: Vorher vs. Nachher

ChinaEUVietnamMexikoJapanIndien0%40%80%120%160%
Vorher Jetzt (China) Jetzt (andere)

Alle US-Zollsätze 2026 im Überblick

Land / RegionZollsatzVorherStatus
China145%25%Aktiv
EU / Deutschland20%3%90-Tage-Pause (10%)
Vietnam46%10%90-Tage-Pause (10%)
Mexiko25%0%Aktiv
Kanada25%0%Aktiv
Japan24%3%90-Tage-Pause (10%)
Indien26%5%90-Tage-Pause (10%)
Südkorea25%0%90-Tage-Pause (10%)
Alle anderen10%3%Basiszoll

Stand: April 2026. Zollsätze können sich kurzfristig ändern. Quelle: US Trade Representative (USTR), EU-Kommission.

🛒

Für Verbraucher

Elektronik, Kleidung und Haushaltsgeräte werden teurer. Schätzungen: +2–5% Inflation durch Zölle. Besonders betroffen: Smartphones, Laptops, Spielzeug aus China.

🏭

Für Unternehmen

Importeure müssen Zölle vorstrecken und entscheiden, ob sie diese weitergeben. Viele verlagern Produktion nach Vietnam, Indien oder Mexiko – aber auch dort gelten neue Zölle.

🇩🇪

Für Deutschland

Deutsche Exporte in die USA werden teurer. Besonders betroffen: Autos (25% Zoll), Maschinen, Chemie. Deutsche Wirtschaft erwartet Exportrückgang von 5–10 Mrd. Euro.

Häufige Fragen zu den US-Zöllen

Warum sind die China-Zölle so viel höher als alle anderen?
Die USA und China befinden sich in einem eskalierenden Handelskrieg. Die 145%-Zölle auf China sind eine Kombination aus den ursprünglichen Trump-Zöllen (25%), zusätzlichen Strafzöllen (50%) und Vergeltungsmaßnahmen. China hat seinerseits 125% Zölle auf US-Waren erhoben.
Was bedeutet die 90-Tage-Pause?
Im April 2026 hat die Trump-Administration für die meisten Länder (außer China) eine 90-tägige Pause angekündigt, in der nur ein Basiszoll von 10% gilt. Nach Ablauf der Pause könnten die vollen Zölle wieder in Kraft treten, sofern keine Handelsabkommen geschlossen werden.
Müssen deutsche Unternehmen die Zölle zahlen?
Nein – Zölle werden vom US-Importeur gezahlt, nicht vom deutschen Exporteur. Allerdings müssen deutsche Unternehmen oft ihre Preise senken oder Kunden verlieren, da US-Käufer die höheren Gesamtkosten nicht immer akzeptieren.
Wie berechnet sich der Zoll genau?
Der Zoll wird auf den Warenwert (CIF-Wert: Cost, Insurance, Freight) berechnet. Beispiel: Waren im Wert von $1.000 aus China → 145% Zoll = $1.450 Zoll → Gesamtkosten: $2.450.
Gibt es Ausnahmen von den Zöllen?
Ja: Bestimmte kritische Güter wie Halbleiter, Pharmazeutika, Energie und einige Rohstoffe sind (noch) ausgenommen. Die Liste der Ausnahmen ändert sich regelmäßig. Prüfen Sie die aktuelle USTR-Liste für Ihr spezifisches Produkt.
FAQ

Häufige Fragen zu den US-Zöllen 2026

Trump hat 2025 umfassende Zölle eingeführt: China 145% (kumulativ), EU 20% Basis (Ausnahmen für Pharma, Halbleiter), Mexiko/Kanada 25%, alle anderen Länder mindestens 10%. Sektoren-Zölle: Stahl/Aluminium 25%, Autos 25%, Pharma erwartet. Die Zölle haben Lieferketten massiv verändert – viele Unternehmen verlagern Produktion nach Vietnam, Indien oder Mexiko (Nearshoring).

Rechtlich: Der Importeur in den USA zahlt die Zölle. Wirtschaftlich: Die Kosten werden zu 60–90% an US-Verbraucher weitergegeben (Studie Penn-Wharton). Bei Massenprodukten (Elektronik, Möbel) trifft es US-Bürger direkt. Bei Premium-Marken (BMW, Mercedes) reduzieren manchmal die Hersteller ihre Marge. Inflation in USA stieg dadurch 2025 um geschätzt 1,5–2 Prozentpunkte.

Legal: (1) Produktion in zoll-freundlichem Land (z. B. Vietnam für Textilien, Mexiko mit USMCA für Autos), (2) De-minimis-Regel: Kleinsendungen unter 800 USD waren bis 2025 zollfrei (jetzt eingeschränkt für China), (3) Foreign Trade Zones in den USA für Verzollung-Verschiebung, (4) Tarif-Engineering: Produkt-Klassifikation optimieren. Illegal: Falschdeklaration – kann strafrechtliche Folgen haben.

Stark betroffen: deutsche Autos (BMW, Mercedes, VW – 25% statt 2,5%), französische Weine und Champagner, italienische Mode (Prada, Gucci), Schweizer Uhren (offiziell nicht EU, aber 31% Zoll!). Weniger betroffen: Pharma (bisher Ausnahme), Maschinenbau (oft B2B mit Zollumlage). Deutsche Maschinenbau-Exporte fielen 2025 um 12%.

Direkt wenig betroffen, indirekt schon: (1) Globale Lieferketten verteuern sich, (2) US-Importgüter (z. B. Bourbon, Harley-Davidson) sind durch EU-Vergeltungszölle teurer, (3) Schwacher Euro (durch globale Unsicherheit) verteuert importierte Waren, (4) Deutsche Autoindustrie unter Druck → potenzielle Stellenverluste. Inflation in Deutschland 2025/2026: ca. 0,8 Prozentpunkte höher.

Unklar. Trump's Strategie ist Verhandlungs-Hebel: Länder, die mit den USA Deals abschließen (z. B. UK, Vietnam), erhielten Reduktionen. EU-Verhandlungen laufen, aber zäh. Realistisches Szenario: Teilweise Reduktion 2026/27 nach bilateralen Deals, aber Zölle werden teilweise dauerhaft bleiben (besonders gegen China). Eine vollständige Rückkehr zu Pre-Trump-Niveau ist unwahrscheinlich.