US-Zölle Rechner 2026
Trump-Zölle: Importkosten, Mehrpreis und Auswirkungen berechnen
Aktuell (April 2026): 90-Tage-Pause für die meisten Länder (außer China). EU-Zölle bei 10% + mögliche Gegenmaßnahmen. China-Zölle bei 145%. Alle Werte werden regelmäßig aktualisiert.
Ihre Angaben
Zollsätze im Vergleich: Vorher vs. Nachher
Alle US-Zollsätze 2026 im Überblick
| Land / Region | Zollsatz | Vorher | Status |
|---|---|---|---|
| China | 145% | 25% | Aktiv |
| EU / Deutschland | 20% | 3% | 90-Tage-Pause (10%) |
| Vietnam | 46% | 10% | 90-Tage-Pause (10%) |
| Mexiko | 25% | 0% | Aktiv |
| Kanada | 25% | 0% | Aktiv |
| Japan | 24% | 3% | 90-Tage-Pause (10%) |
| Indien | 26% | 5% | 90-Tage-Pause (10%) |
| Südkorea | 25% | 0% | 90-Tage-Pause (10%) |
| Alle anderen | 10% | 3% | Basiszoll |
Stand: April 2026. Zollsätze können sich kurzfristig ändern. Quelle: US Trade Representative (USTR), EU-Kommission.
Für Verbraucher
Elektronik, Kleidung und Haushaltsgeräte werden teurer. Schätzungen: +2–5% Inflation durch Zölle. Besonders betroffen: Smartphones, Laptops, Spielzeug aus China.
Für Unternehmen
Importeure müssen Zölle vorstrecken und entscheiden, ob sie diese weitergeben. Viele verlagern Produktion nach Vietnam, Indien oder Mexiko – aber auch dort gelten neue Zölle.
Für Deutschland
Deutsche Exporte in die USA werden teurer. Besonders betroffen: Autos (25% Zoll), Maschinen, Chemie. Deutsche Wirtschaft erwartet Exportrückgang von 5–10 Mrd. Euro.
Häufige Fragen zu den US-Zöllen
Warum sind die China-Zölle so viel höher als alle anderen?
Was bedeutet die 90-Tage-Pause?
Müssen deutsche Unternehmen die Zölle zahlen?
Wie berechnet sich der Zoll genau?
Gibt es Ausnahmen von den Zöllen?
Häufige Fragen zu den US-Zöllen 2026
Trump hat 2025 umfassende Zölle eingeführt: China 145% (kumulativ), EU 20% Basis (Ausnahmen für Pharma, Halbleiter), Mexiko/Kanada 25%, alle anderen Länder mindestens 10%. Sektoren-Zölle: Stahl/Aluminium 25%, Autos 25%, Pharma erwartet. Die Zölle haben Lieferketten massiv verändert – viele Unternehmen verlagern Produktion nach Vietnam, Indien oder Mexiko (Nearshoring).
Rechtlich: Der Importeur in den USA zahlt die Zölle. Wirtschaftlich: Die Kosten werden zu 60–90% an US-Verbraucher weitergegeben (Studie Penn-Wharton). Bei Massenprodukten (Elektronik, Möbel) trifft es US-Bürger direkt. Bei Premium-Marken (BMW, Mercedes) reduzieren manchmal die Hersteller ihre Marge. Inflation in USA stieg dadurch 2025 um geschätzt 1,5–2 Prozentpunkte.
Legal: (1) Produktion in zoll-freundlichem Land (z. B. Vietnam für Textilien, Mexiko mit USMCA für Autos), (2) De-minimis-Regel: Kleinsendungen unter 800 USD waren bis 2025 zollfrei (jetzt eingeschränkt für China), (3) Foreign Trade Zones in den USA für Verzollung-Verschiebung, (4) Tarif-Engineering: Produkt-Klassifikation optimieren. Illegal: Falschdeklaration – kann strafrechtliche Folgen haben.
Stark betroffen: deutsche Autos (BMW, Mercedes, VW – 25% statt 2,5%), französische Weine und Champagner, italienische Mode (Prada, Gucci), Schweizer Uhren (offiziell nicht EU, aber 31% Zoll!). Weniger betroffen: Pharma (bisher Ausnahme), Maschinenbau (oft B2B mit Zollumlage). Deutsche Maschinenbau-Exporte fielen 2025 um 12%.
Direkt wenig betroffen, indirekt schon: (1) Globale Lieferketten verteuern sich, (2) US-Importgüter (z. B. Bourbon, Harley-Davidson) sind durch EU-Vergeltungszölle teurer, (3) Schwacher Euro (durch globale Unsicherheit) verteuert importierte Waren, (4) Deutsche Autoindustrie unter Druck → potenzielle Stellenverluste. Inflation in Deutschland 2025/2026: ca. 0,8 Prozentpunkte höher.
Unklar. Trump's Strategie ist Verhandlungs-Hebel: Länder, die mit den USA Deals abschließen (z. B. UK, Vietnam), erhielten Reduktionen. EU-Verhandlungen laufen, aber zäh. Realistisches Szenario: Teilweise Reduktion 2026/27 nach bilateralen Deals, aber Zölle werden teilweise dauerhaft bleiben (besonders gegen China). Eine vollständige Rückkehr zu Pre-Trump-Niveau ist unwahrscheinlich.