🔥NEU ab 1. Juli 2026: Bürgergeld wird zu Grundsicherungsgeld – neue Regeln, neuer Anspruch.  Anspruch jetzt prüfen →

Aktuelle News & Updates

Kurz-Meldungen zu Steuerreform, Rente, Energieförderung und Sozialleistungen. Jede News verweist auf den passenden Rechner, damit Sie sofort Ihren persönlichen Effekt prüfen können.

Soziales12. Mai 2026

Bundestag beschließt Grundsicherungsgeld – Start 1. Juli 2026

Das Bürgergeld wird in Grundsicherungsgeld umbenannt. Verschärfte Mitwirkungspflichten, strengere Vermögensprüfung in den ersten 12 Monaten, aber kein erhöhter Regelsatz.

Vollständiger Bericht
Der Deutsche Bundestag hat in dritter Lesung das Grundsicherungsgeld-Gesetz beschlossen. Ab dem 1. Juli 2026 ersetzt es das Bürgergeld. Die Regelsätze bleiben unverändert (563 € für Alleinstehende), die Karenzzeit beim Schonvermögen wird von 12 auf 6 Monate verkürzt, und Termin-Versäumnisse können künftig schon bei der ersten Pflichtverletzung mit 30 % Leistungskürzung sanktioniert werden. Für Empfänger bedeutet das in der Praxis: Wer einen Job ablehnt oder Beratungstermine zweimal nicht wahrnimmt, riskiert Sanktionen bis zu 30 %. Die Karenzzeit für die Wohnungsgröße bleibt bei 12 Monaten. Die Jobcenter werden zudem deutlich engmaschiger Mitwirkungspflichten überprüfen.

Quelle: Bundestag Drucksache 21/4283

Rente8. Mai 2026

Rentenerhöhung 4,24 % zum 1. Juli 2026 offiziell bestätigt

Bundeskabinett bestätigt: Renten steigen zum 1. Juli 2026 um 4,24 % (West) und 4,80 % (Ost). Erstmals identischer Rentenwert in beiden Teilen Deutschlands.

Vollständiger Bericht
Wie erwartet werden die Renten zum 1. Juli 2026 um 4,24 % im Westen und 4,80 % im Osten erhöht. Der aktuelle Rentenwert beträgt dann einheitlich 42,52 €. Damit ist die Rentenwert-Angleichung Ost an West offiziell abgeschlossen. Für eine Standardrente (45 Entgeltpunkte) bedeutet das ein Plus von rund 70 € brutto pro Monat. Witwen und Witwer profitieren zusätzlich vom angepassten Freibetrag in der Hinterbliebenenrente (1.122,53 €). Die Anpassung folgt der Rentenformel und liegt deutlich über der erwarteten Inflation.

Quelle: DRV Bund Pressemitteilung

Energie4. Mai 2026

BAFA: Rekord-Förderungssumme im ersten Quartal 2026

1,8 Mrd. € BAFA-Förderzusagen im Q1/2026 – vor allem für Wärmepumpen. Antragsstau in einigen Regionen bis zu 3 Monate.

Vollständiger Bericht
Im ersten Quartal 2026 hat das BAFA Förderzusagen über 1,8 Mrd. € erteilt, davon 1,2 Mrd. € für Wärmepumpen. Das ist eine Steigerung von 38 % gegenüber Q1/2025. Hauptgrund: die unverändert hohe Maximalförderung von 70 % und der politische Druck, vor der nächsten CO₂-Preiserhöhung Anfang 2027 umzurüsten. In Bayern und Baden-Württemberg liegt die durchschnittliche Bearbeitungszeit aktuell bei 11 Wochen, im Bundesschnitt bei 7 Wochen. Wer Anfang Sommer einbauen möchte, sollte den Antrag bis spätestens Anfang Juni 2026 stellen. Wichtig: Auftragsvergabe erst nach Förderbescheid.

Quelle: BAFA Quartalsbericht Q1/2026

Steuern28. April 2026

Eckpunkte der Steuerreform 2026 vom Bundesfinanzministerium veröffentlicht

Grundfreibetrag steigt auf 12.348 €, Kalte-Progression-Ausgleich +2,7 %, Spitzensteuersatz unverändert. Inkrafttreten geplant zum 1. Januar 2027.

Vollständiger Bericht
Das BMF hat die Eckpunkte der Steuerreform 2026 vorgestellt. Wichtigste Punkte: Der Grundfreibetrag steigt auf 12.348 €, die Tarifeckwerte werden um 2,7 % nach rechts verschoben, um die kalte Progression auszugleichen. Der Spitzensteuersatz (42 %) und die Reichensteuer (45 %) bleiben unverändert. Neu: Eine vereinfachte Pendlerpauschale ab 1.1.2027 von einheitlich 40 ct/km ab dem ersten Kilometer (statt heute 30 ct/km für die ersten 20 km, 38 ct/km darüber). Das entlastet vor allem Pendler mit kurzen Strecken. Die Reform wird nach derzeitigem Stand bis Ende 2026 im Bundestag verabschiedet.

Quelle: BMF Pressemitteilung

Gesundheit15. April 2026

GKV-Zusatzbeitrag steigt auf 1,7 % – höchster Wert seit Einführung

Der durchschnittliche Zusatzbeitrag der gesetzlichen Krankenkassen steigt 2026 auf 1,7 %. Einzelne Kassen liegen schon bei 2,3 %.

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Der GKV-Spitzenverband hat den durchschnittlichen Zusatzbeitrag für 2026 auf 1,7 % festgelegt (2025: 1,5 %). Damit zahlen Versicherte rund 0,2 Prozentpunkte mehr, je zur Hälfte getragen vom Arbeitgeber. Bei einem Durchschnittseinkommen entspricht das einer monatlichen Mehrbelastung von rund 8 € (netto). Einzelne Krankenkassen weichen deutlich vom Durchschnitt ab. Die günstigste ist aktuell die BKK Firmus mit 1,1 %, die teuerste die KKH mit 2,3 %. Ein Wechsel ist nach 12 Monaten Mitgliedschaft möglich und kann pro Jahr 200–400 € sparen.

Quelle: GKV-Spitzenverband

Auto2. April 2026

Deutschlandticket: Preisbremse bis Ende 2027 zugesagt

Bund und Länder einigen sich: Das Deutschlandticket bleibt bis Ende 2027 bei 58 € pro Monat – danach drohen 65–70 €.

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Die Verkehrsministerkonferenz hat am 1. April 2026 eine Preisstabilität für das Deutschlandticket bis Ende 2027 beschlossen. Der Preis bleibt bei 58 €. Die jährlichen Mehrkosten von rund 600 Mio. € teilen sich Bund und Länder hälftig. Ab 2028 plant der Bund eine Dynamisierung an die Inflation – Experten erwarten dann Preise zwischen 65 € und 70 €. Pendler, die das Ticket steuerlich absetzen, sollten beachten: bei Wahl des Tickets entfällt die Entfernungspauschale für die abgedeckten Strecken.
Familie21. März 2026

Mindestlohnkommission empfiehlt 14,60 € für 2027

Die Mindestlohnkommission spricht sich für eine Erhöhung des Mindestlohns von 13,90 € auf 14,60 € zum 1. Januar 2027 aus.

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Die Mindestlohnkommission hat ihre Empfehlung für 2027 vorgestellt: Der gesetzliche Mindestlohn soll von 13,90 € auf 14,60 € steigen (+5 %). Die Anhebung muss noch durch eine Verordnung der Bundesregierung formalisiert werden, gilt aber als sicher. Gleichzeitig wird die Minijob-Grenze (130 % des Monats-Mindestlohns bei 10-Stunden-Wochen) auf rund 587 € steigen. Wer aktuell genau am Minijob-Limit (556 €) liegt, kann seine Wochenstunden also leicht erhöhen, ohne aus der Minijob-Regelung herauszufallen.
Auto10. März 2026

BMWK plant neue E-Auto-Förderung ab Herbst 2026

Das BMWK arbeitet an einer einkommensabhängigen Kaufprämie für Elektroautos. Maximal 3.000 € für Haushalte unter 50.000 € Jahreseinkommen.

Vollständiger Bericht
Nach Ende des Umweltbonus 2023 plant das Bundeswirtschaftsministerium für Herbst 2026 eine neue, einkommensabhängige E-Auto-Förderung. Der Entwurf sieht 3.000 € Zuschuss für Haushalte unter 50.000 € Jahreseinkommen und 1.500 € für Einkommen bis 75.000 € vor. Förderfähig sollen reine BEVs (Kaufpreis bis 45.000 €) sein. Gleichzeitig wird die Dienstwagenbesteuerung für E-Autos überarbeitet: die 0,25-%-Regel soll dauerhaft etabliert werden, allerdings nur für Listenpreise bis 70.000 €. Der bisher geltende Grenzwert von 60.000 € wird damit angehoben.
Soziales25. Februar 2026

Wohngeld Plus: Dynamische Mietanpassung ab Juli 2026

Erstmals dynamische Anpassung des Wohngelds an Mietpreissteigerungen. Maximale Heizkostenpauschale steigt auf 2,40 €/m².

Vollständiger Bericht
Das Wohngeld wird ab Juli 2026 erstmals dynamisch an die Mietpreisentwicklung angepasst. Die Höchstbeträge der Tabellenmiete steigen je Mietstufe um 5–8 %. Die Heizkostenpauschale (für nicht-energetisch sanierte Wohnungen) wird auf 2,40 €/m² erhöht. Im Schnitt erhöht sich das Wohngeld dadurch um 22–35 € pro Monat. Wer bisher knapp unter der Bezugsgrenze lag, kann durch die Anhebung erstmals anspruchsberechtigt werden. Antragstellung lohnt sich daher nochmals zu prüfen.

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