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Aktualisiert: Business-RechnerNiedrige Einstiegshürde

Was kostet ein eigener
Foodtruck?

Investition, Tagesumsatz, Wareneinsatz, Standgebühren, Break-Even und 3-Jahres-ROI – in 90 Sekunden auf Basis realistischer 2026-Marktdaten.

Gebraucht, neu oder Premium · 200–250 Arbeitstage/Jahr · Standgastronomie, Festivals & Privat-Catering

Markt 2026: Über 4.500 aktive Foodtrucks in Deutschland (Foodtruck-Verband-Schätzung). Tagesumsätze 600–2.500 €, EBITDA-Margen oft 15–28 %. Niedrige Einstiegshürde, aber hohe operative Anforderungen (Hygiene, Genehmigungen, Lieferkette).
Dein Foodtruck-Konzept

Truck-Typ, Tagesumsatz und Standgebühren konfigurieren

Standard-Konfiguration mit moderater Eigenleistung beim Ausbau

220 Tage

Realistisch 200–250 Tage (Saison, Wetter, Krankheit, Wartung)

€/Tag

Standgastronomie 600–1.200 €, Festival 1.500–4.000 €, Privat-Catering 800–1.800 €

32 %

Gastronomie-Standard 28–35 %. Burger/BBQ höher, vegan/Bowls niedriger

€/Tag

Stadt 50–150 €, Festival 200–500 €, Privat-Catering 0 € (Pauschale)

€/Tag

1 Aushilfe pro Schicht + kalkulierter Eigenlohn (z. B. 80 €/Tag für 8 h)

0 %

Gründungszuschuss Arbeitsagentur, Mikrokredit-Fonds, Existenzgründer-Programme

Effektive Investition (nach Förderung)

128.000 €

Brutto-CapEx: 128.000 € · Truck + Küche + Eröffnung

Break-Even

1.6 J.

EBITDA-Marge

34 %
Jahres-Zahlen
Jahresumsatz242.000 €
Wareneinsatz (32 %)−77.440 €
Standgebühren + Personal−60.500 €
Fixkosten (Sprit, Versicherung, Marketing)−22.440 €
Operativer Cashflow / Jahr81.620 €
Cashflow / Monat6.802 €
3-Jahres-ROI+91 %
Realitäts-Check: Foodtruck-Erfolg steht und fällt mit der Standortakquise. Top-Plätze in Innenstädten und Festivals sind hart umkämpft. Plane mindestens 6 Monate Anlaufphase und Liquiditätspuffer für Saisonschwankungen (Winter oft −40 % Umsatz). Gewerbeschein, Reisegewerbekarte und Hygiene-Schulung sind Pflicht.

Business-Plan-Auszug als PDF

Investition, Wareneinsatz, Cashflow und EBITDA-Marge als saubere Übersicht.

Wofür gehen die Investitionskosten drauf?

Truck & Küche

Truck gebraucht (Mercedes Sprinter, MB100 etc.)15.000–45.000 €
Truck neu Standard (Citroën, Iveco, MAN)45.000–80.000 €
Truck Premium (Custom-Build, US-Style)90.000–150.000 €
Komplettküche (Grill, Friteuse, Kühlung)30.000–80.000 €

Quelle: Foodtruck-Verband + DEHOGA-Erhebung 2026.

Genehmigungen & Drumherum

Reisegewerbekarte (§ 55 GewO)200–600 €
Hygiene-Schulung + Konzept300–800 €
Erste Wareneinkäufe + Verpackung3.000–8.000 €
Branding, Folierung, Logo, Website5.000–15.000 €
Social-Media & Eröffnungsmarketing3.000–8.000 €

Häufige Fragen rund um den Foodtruck

Wie viel Investition brauche ich für einen Foodtruck?
Mit einem gebrauchten Truck und Eigenleistung beim Ausbau ab ca. 60.000 € realistisch. Standard mit neuem Truck und professioneller Küche eher 110.000–160.000 €. Premium-Trucks (US-Style, Custom-Build) erreichen 200.000 € und mehr.
Wie schnell amortisiert sich ein Foodtruck?
Bei realistischen 200–250 Arbeitstagen, 1.000 € Tagesumsatz und 30 % Wareneinsatz typisch 2–4 Jahre Amortisation. Top-Konzepte mit starkem Festival-Geschäft und Privat-Catering schaffen 1,5–2 Jahre, schwache 5+ Jahre.
Welche Genehmigungen brauche ich?
Reisegewerbekarte (§ 55 GewO), Gewerbeschein, Hygiene-Schulung nach IfSG, Gesundheitszeugnis, Eichbescheinigung der Waagen, ggf. Schankerlaubnis. Pro Standort braucht es eine Sondernutzungserlaubnis vom Ordnungsamt – das ist oft der Engpass.
Welche Standgebühren fallen an?
Innenstadt-Plätze 50–150 €/Tag, Wochenmärkte 30–80 €, Festivals 200–500 € (auf Top-Festivals auch 800–1.500 €). Privat-Catering meist Pauschale 800–1.800 €/Termin ohne separate Standgebühr.
Welche Förderungen gibt es?
Gründungszuschuss der Arbeitsagentur (für Arbeitslose, Brückengeld 300 €/Monat für 6 Monate), KfW-Mikrokredit (bis 25.000 €), regionale Existenzgründer-Programme. Direkte Zuschüsse für Foodtrucks selten, aber Mikrokredite gut zugänglich.
Wie groß sind saisonale Schwankungen?
Sehr groß: Sommer (Mai–September) oft 60–70 % des Jahresumsatzes, Dezember–März häufig nur 10–20 %. Top-Konzepte gleichen das mit Indoor-Catering, Firmen-Lieferungen und Weihnachtsmärkten aus.

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Aktualisiert
12. Mai 2026
Faktencheck
Redaktionell geprüft
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