Die gesetzliche Rente deckt im Durchschnitt nur 48% des letzten Nettogehalts. Das bedeutet: Wer 3.000 € netto verdient, bekommt im Ruhestand ca. 1.440 € Rente – eine Lücke von 1.560 €/Monat. Wir zeigen, wie Sie diese Lücke schließen.
Wie groß ist Ihre Rentenlücke?
Die Rentenlücke ist die Differenz zwischen Ihrem gewünschten Lebensstandard im Ruhestand und der tatsächlichen gesetzlichen Rente. Faustregel: Die meisten Menschen benötigen 70–80% ihres letzten Nettogehalts, um ihren Lebensstandard zu halten.
| Letztes Nettoeinkommen | Gesetzliche Rente (48%) | Bedarf (75%) | Rentenlücke |
|---|---|---|---|
| 2.000 € | 960 € | 1.500 € | 540 €/Monat |
| 3.000 € | 1.440 € | 2.250 € | 810 €/Monat |
| 4.000 € | 1.920 € | 3.000 € | 1.080 €/Monat |
| 5.000 € | 2.400 € | 3.750 € | 1.350 €/Monat |
Strategien zum Schließen der Rentenlücke
1. Riester-Rente
Staatlich gefördert mit bis zu 175 € Grundzulage + 300 € pro Kind. Sinnvoll für Familien mit Kindern und Geringverdiener. Nachteil: Hohe Verwaltungskosten bei vielen Anbietern.
2. Rürup-Rente (Basisrente)
Besonders attraktiv für Selbstständige und Gutverdiener. Beiträge bis 27.566 € (2026) sind steuerlich absetzbar. Nachteil: Keine Kapitalauszahlung, nur lebenslange Rente.
3. ETF-Sparplan
Flexibel, kostengünstig und historisch mit 7–9% Jahresrendite. Kein staatlicher Zuschuss, aber volle Verfügbarkeit. Für viele die beste Ergänzung zur gesetzlichen Rente.
4. Betriebliche Altersvorsorge (bAV)
Arbeitgeber zahlt 15% Zuschuss. Steuervorteile beim Einzahlen. Achtung: Im Rentenalter werden Beiträge zur Krankenversicherung fällig (ca. 18% des Auszahlungsbetrags).
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