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Rente & Vorsorge7 min Lesezeit2026-05-11

Freiwillige Rentenbeiträge 2026: Lohnt sich das?

Wer freiwillig in die Rentenversicherung einzahlt, erhöht seine monatliche Rente. Aber lohnt sich das im Vergleich zu ETF-Sparplänen?

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Freiwillige Einzahlungen in die Rentenversicherung erhöhen die monatliche Rente – aber lohnt sich das im Vergleich zu einem ETF-Sparplan? Wir rechnen beide Szenarien durch.

Wer kann freiwillig einzahlen?

Freiwillige Beiträge können leisten: Selbstständige ohne Rentenversicherungspflicht, Personen mit Beitragslücken (z.B. durch Auslandsaufenthalte), Rentner, die noch arbeiten, und Personen, die Abschläge für Frührenteneintritt ausgleichen möchten.

Was kostet ein Entgeltpunkt?

2026 kostet ein Entgeltpunkt 8.044 € (Beitragssatz 18,6% × Durchschnittsentgelt 45.358 × 12 Monate / 12). Ein Entgeltpunkt bringt monatlich 40,22 € mehr Rente (West).

EinzahlungEntgeltpunkteMehr Rente/MonatBreak-even
8.044 €1,0 EP+40,22 €16,7 Jahre
20.000 €2,49 EP+100 €16,7 Jahre
50.000 €6,22 EP+250 €16,7 Jahre

Vergleich: Freiwillige Rente vs. ETF-Sparplan

Bei einem ETF-Sparplan mit 7% Jahresrendite und 20 Jahren Laufzeit wächst eine Einmalzahlung von 8.044 € auf ca. 31.000 €. Bei einer Entnahme von 4% pro Jahr wären das 1.240 €/Jahr = 103 €/Monat – mehr als die 40,22 € aus dem Rentenbeitrag.

⚠️ Wichtiger Unterschied

Die gesetzliche Rente ist lebenslang garantiert – ein ETF-Depot kann aufgebraucht werden. Wer 95 Jahre alt wird, profitiert von der gesetzlichen Rente. Wer früh stirbt, verliert die Einzahlungen (außer bei Hinterbliebenenrente).

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