Eine Wärmepumpe kostet zwischen 12.000 und 25.000 €. Doch der Staat übernimmt bis zu 15.000 € davon – über das KfW-Förderprogramm BEG Einzelmaßnahme (ehemals KfW 458). Der Haken: Der Antrag muss vor dem Kauf gestellt werden. Wer das verpassen, verliert den Anspruch.
Wie hoch ist die Förderung 2026?
Die Basisförderung beträgt 25% der Förderfähigen Kosten. Dazu kommen Boni:
- Effizienzbonus (+5%): Wenn Sie eine Öl- oder Kohleheizung ersetzen
- Sanierungsfahrplan-Bonus (+5%): Wenn Sie einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) vorweisen
Im besten Fall erhalten Sie also 35% Förderung – bei einer Investition von 20.000 € wären das 7.000 €. Die maximale Förderung ist auf 15.000 € pro Wohneinheit begrenzt. Berechnen Sie Ihren persönlichen Zuschuss mit dem Wärmepumpen-Förderung Rechner.
Welche Wärmepumpen werden gefördert?
Alle gängigen Wärmepumpentypen sind förderfähig:
- Luftwärmepumpen (günstigste Installation, ca. 12.000–18.000 €)
- Erdwärmepumpen (höhere Effizienz, ca. 18.000–25.000 €)
- Wasser-Wärmepumpen (höchste Effizienz, standortabhängig)
- Hybridanlagen (Wärmepumpe + Gas-Brennwert als Backup)
Schritt-für-Schritt: So beantragen Sie die Förderung
- Energieberater beauftragen: Für den Antrag brauchen Sie einen zugelassenen Energieeffizienz-Experten (EEE). Kosten: ca. 500–1.500 €, aber auch diese sind förderfähig.
- Antrag bei der KfW stellen: Online über das KfW-Zuschussportal (www.kfw.de). Der Antrag muss VOR Vertragsabschluss mit dem Handwerker gestellt werden.
- Zusage abwarten: Die KfW bestätigt den Antrag in der Regel innerhalb weniger Werktage.
- Wärmepumpe kaufen und installieren lassen: Erst nach der Zusage dürfen Sie den Handwerkervertrag unterschreiben.
- Verwendungsnachweis einreichen: Nach Abschluss der Arbeiten laden Sie Rechnung und Fachunternehmer-Bestätigung hoch.
- Auszahlung: Der Zuschuss wird direkt auf Ihr Konto überwiesen – keine Rückzahlung nötig.
Häufige Fehler beim Förderantrag
- Antrag zu spät gestellt: Wer erst nach dem Kauf anträgt, bekommt keine Förderung.
- Kein zugelassener Energieberater: Die KfW akzeptiert nur Experten aus der Energieeffizienz-Expertenliste (www.energie-effizienz-experten.de).
- Falscher Handwerker: Das Fachunternehmen muss ein Meisterbetrieb sein und die Anlage fachgerecht installieren.
- Fehlende Dokumentation: Alle Rechnungen und Nachweise müssen vollständig sein.
Zusätzliche Landesförderungen
Neben der KfW-Bundesförderung bieten einige Bundesländer zusätzliche Zuschüsse an. Bayern, Baden-Württemberg und NRW haben eigene Programme. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Landesförderbank (LfA, L-Bank, NRW.BANK) – eine Kombination ist in der Regel möglich.
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